ÖVP-Schmidt: "Alternative Treibstoffe statt Verboten"

Grüne Vorschläge für sauberen Verkehr zum Großteil untauglich. Synthetische Kraftstoffe sind Lösung der Zukunft.

Pressemeldung

Dez
14

"Die Grünen lernen offenbar nicht: Um Emissionen im Verkehr zu senken, setzen sie zum größten Teil auf untaugliche Maßnahmen wie Strafen und Verbote, wollen zentral aus Brüssel vorschreiben, welche Verkehrsmittel die Bürger zu nutzen haben", sagt die ÖVP-Europaparlamentarierin Claudia Schmidt zur Vorlage eines Forderungskatalogs für eine "emissionsarme Mobilität" durch die europäischen Grünen. "Dafür wurde die EU nicht gegründet. Wie sich jemand von Hallein nach Bergheim bewegt, darf nicht von Brüssel aus vorgeschrieben werden."

"Wir brauchen auch keine kilometerabhängige Pkw-Maut, die die Autofahrer noch mehr als bisher zur Kassa bittet und wir brauchen keine Quoten für Elektro-Autos oder sonstige Fahrzeuge, die auf absehbare Zeit schon aus technischen Gründen ohnehin niemand einhalten kann", sagt Schmidt. "Wir werden alles dafür tun, um solchen und anderen Humbug bei der heutigen Abstimmung aus dem Forderungskatalog zu streichen."

"Positiv zu erwähnen ist immerhin, dass die Verfasser des Papiers auch auf die künftige Nutzung von alternativen Treibstoffen verweisen. Das geht in die richtige Richtung", sagt Schmidt. "Denn aus Kohlendioxid und Wasserstoff können unter Einsatz von Strom synthetische Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren hergestellt werden. Stammt der Strom dafür aus erneuerbaren Energiequellen, dann könnten die Fahrzeuge de facto CO2-neutral betrieben werden."

"Das ist eine sinnvolle Lösung für die Zukunft", sagt Schmidt. "Noch ist die Herstellung solcher Kraftstoffe zwar zu energieaufwendig. Doch die Technik entwickelt sich rasant und alle Rohstoffe wären in Europa verfügbar. Wir wären geostrategisch unabhängig von Russland und den Golfstaaten und würden Industriearbeitsplätze für die Produktion synthetischer Kraftstoffe schaffen."

 

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