ÖVP-Schmidt: Möglichkeiten der EU-Alpenstrategie besser nutzen

EU-Parlament evaluiert Regionalstrategien / "Tiroler Vorsitz echte Chance"

Pressemeldung

Jan
16

"Die Möglichkeiten, die die EU-Alpenstrategie bietet, müssen besser genutzt werden", fordert Claudia Schmidt, regionalpolitische Sprecherin der ÖVP im EU-Parlament. Schmidt begrüßt die durch die vier makroregionalen Strategien (MRS) forcierte Zusammenarbeit von 19 EU-Mitgliedsstaaten und acht Drittländern.

Jedoch müsse neben einer besseren Koordinierung der Projekte der makroregionalen Strategien auch "Geld in die Hand genommen werden, damit die Zusammenarbeit der Alpenanrainerregionen funktioniert", betonte Schmidt heute in Straßburg anlässlich der Evaluierung der EU-Regionalstrategien durch das EU-Parlament.

"Die Alpenraumstrategie der EU darf nicht nur aus schönen Worten und hehren Ziele bestehen, sondern braucht auch Geld. Deshalb muss gezielt der Europäische Fonds für strategische Investitionen (EFSI) genutzt werden. Dass das Land Tirol nun den Vorsitz übernommen hat, ist eine echte Chance, konkrete Projekte auf den Weg zu bringen, die einen Mehrwert vor Ort haben. Schließlich weiß man vor Ort immer noch besser, was gebraucht wird, als in Brüssel oder in der Hauptstadt. Das ist gelebte Subsidiarität", sagte Schmidt.

"Die Alpen sind ein Lebensraum, nicht nur Transitregion für den Güterverkehr oder Naturschutzpark für angrenzende Großstädte wie München, Mailand und Wien. Die betroffene Bevölkerung und die Bürgermeister brauchen Werkzeuge, um vernünftig auf die Herausforderungen reagieren zu können. Doch ohne mehr Geld hilft die beste Strategie nichts", betonte die ÖVP-Politikerin.

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