Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU - Kohäsionspolitik und Forschungs- und Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) - Europäische territoriale Zusammenarbeit – bewährte Verfahren und innovative Maßnahmen - EU-Strategie für de

Wortmeldung im Plenum

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Montag, 12. September 2016

Herr Präsident, sehr geehrte Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Anfänglich möchte ich mich bei der Berichterstatterin, Frau Bresso, für die gute und meiner Ansicht nach sehr erfolgreiche Zusammenarbeit beim Bericht „EU-Strategie für den Alpenraum“ bedanken. Wir haben einen gelungenen Bericht auf die Beine gestellt, und es ist mir ein Anliegen, einige Punkte heute hier anzusprechen.

Jeder, der sich mit diesem EUSALP-Bericht auseinandergesetzt hat, weiß, dass dieser Auswirkungen auf den Lebensraum von 80 Millionen Menschen in 48 Regionen und in 7 Ländern hat. Bei einem Bericht mit einer solchen Tragweite gibt es meiner Meinung nach keinen Platz für links-grüne Phantasien. Der Schutz und der nachhaltige Umgang mit unserer Natur und Umwelt sind selbstverständlich wichtig und erstrebenswert; jedoch dürfen die Menschen bei der Verfolgung dieses Zieles nicht auf der Strecke bleiben. An einer noch so schönen alpinen Landschaft kann sich der Einheimische zwar erfreuen – wenn er jedoch vor Ort keinen Arbeitsplatz bekommt oder andere Umstände ihn zwingen, aus seiner Heimatregion abzuwandern, ist der Preis, der für Natur und Umwelt bezahlt wird, ein zu hoher.

Aus diesem Grunde ist es wesentlich, den Menschen dieser Regionen zu ermöglichen, in ihrer Heimat zu bleiben. Und dies gelingt nur durch Unterstützung und Investitionen: finanzielle Unterstützung für die Wirtschaft, für mehr Arbeitsplätze, für grenzüberschreitenden Verkehr, für den Ausbau des Internets, für einen wirtschaftlich starken alpinen Lebensraum, in dem es auch künftigen Generationen möglich sein soll, zu leben und zu arbeiten.