ÖVP-Schmidt: "EU-Förderungen auf Verkehr fokussieren"

Regionalförderungen für Verkehrsnetze gehören zu den sinnvollsten EU-Ausgaben. Enorme Kosten durch Überlastung.

Pressemeldung

Mär
27

"Ein effizienteres EU-Budget heißt die richtigen Schwerpunkte setzen: Regionalförderungen für Verkehrsnetze gehören zu den sinnvollsten EU-Ausgaben. Sie müssen auch in Zukunft ausreichend zur Verfügung stehen und zielgenau verwendet werden", sagt die ÖVP-Europaabgeordnete Claudia Schmidt zur heutigen Abstimmung über einen Forderungskatalog des Europaparlaments zur "Förderung von Nachhaltigkeit im Verkehr und Beseitigung von Engpässen in wichtigen Netzinfrastrukturen".

"Schon heute entstehen durch die Überlastung der Verkehrsinfrastruktur in Europa Kosten von bis zu einem Prozent der Wirtschaftsleistung – das sind mehr als 150 Milliarden Euro pro Jahr", sagt Schmidt. „Und die Lage wird sich noch deutlich verschärfen: Der Güterverkehr soll bis 2050 um 80 Prozent und der Personenverkehr um mehr als 50 Prozent anwachsen.“

"Höchste Priorität muss es daher sein, Engpässe in der Verkehrsinfrastruktur zu beseitigen und die Verkehrsnetze intelligent auszubauen", fordert Schmidt. "Dabei haben wir bisher recht gute Fortschritte gemacht. Nur die Sanierung und der Ausbau der Eisenbahnstrecken lässt leider stark zu wünschen übrig."

"Egal wie digital Europa wird, ohne gute Verkehrsverbindungen wird es nicht funktionieren", sagt Schmidt. "Verkehrsnetze sind die Lebensadern der Wirtschaft und kommen direkt den Bürgerinnen und Bürgern Europas zu gute. Deshalb müssen sie in der nächsten Finanzperiode von 2021-2027 ein Hauptfokus der EU-Regionalförderungen sein."

 

Diese Pressemeldung finden Sie HIER auf der Homepage der EVP.

Rückfragen:
Mag. Claudia Schmidt MEP, Tel.: +32 2 2845181 bzw. claudia.schmidt@ep.europa.eu