ÖVP-Schmidt: "Gesamtpaket für Verkehrssicherheit geschnürt"

Ziel: Null Tote auf Europas Straßen. Vorschriften für sichere Verkehrsinfrastruktur sind letzter Baustein für Paket.

Pressemeldung

Apr
04

"Das ist der letzte Baustein in unserem Gesamtpaket für mehr Verkehrssicherheit in Europa: Verkehrsschilder und Straßenmarkierungen müssen EU-weit einheitlich und in jeder Verkehrssituation unmissverständlich wahrnehmbar sein können. Sicherheitsvorkehrungen auf höchstem Niveau müssen künftig nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf Land- und Bundesstraßen gewährleistet sein. Das Fernziel lautet: Null Tote auf Europas Straßen", sagt die ÖVP-Europaabgeordnete und EU-Verkehrspolitikerin Claudia Schmidt zur heutigen Plenarabstimmung über sichere Verkehrsinfrastruktur in Europa.

"Denn rund 25.300 Menschen sind 2017 in Europa tödlich im Straßenverkehr verunglückt, 135.000 weitere schwer verletzt worden. Das sind erschreckende Zahlen, die wir nicht hinnehmen können. Deshalb haben wir in der zu Ende gehenden Legislaturperiode ein Gesamtpaket für mehr Verkehrssicherheit geschnürt", erläutert Schmidt. Das Paket umfasst:

  • ab 2022 Abbiegeassistenten für neue Lkw, damit weniger Radfahrer und Fußgänger im toten Winkel sterben,
  • ab 2020 Zulassung von Lkw mit neuartigen Kabinendesigns, die den direkten Rundumblick vergrößern und den toten Winkel deutlich reduzieren,
  • ab 2025 sind solche Zugmaschinen bei neuen Lkw Pflicht und erhöhen die Verkehrssicherheit erneut - denn direkte Sicht ist besser als ein elektronischer Assistent,
  • ab 2022 neue Sicherheitsausrüstungen für Pkw zur Unfallminimierung verpflichtend, zB. Notbremsassistent,
  • einheitliche, gut lesbare Verkehrszeichen und Straßenmarkierungen, mehr Sicherheitsvorkehrungen auf Land- und Bundesstraßen.

"Wenn die Anzahl schwerer Unfälle in den nächsten Jahren spürbar abnimmt, dann haben wir mit unserem Paket für mehr Verkehrssicherheit einen wichtigen Grundstein dafür gelegt", sagt Schmidt. "Mit dem heutigen Beschluss für eine sicherere Verkehrsinfrastruktur bereiten wir auch den Weg für autonome Fahrzeuge. Denn die Verkehrsschilder und Straßenmarkierungen müssen sukzessive überall so gestaltet werden, dass auch selbstfahrende Autos sie gut erkennen können."

 

 

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Mag. Claudia Schmidt MEP, Tel.: +32 2 28 38181 oder claudia.schmidt@ep.europa.eu