ÖVP-Schmidt kritisiert Eisenbahngesellschaften: "Tricks der alten Monopolisten"

Neue Statistikvorschrift soll Machenschaften der Bahnnetzbetreiber sichtbar machen

Pressemeldung

Okt
26

Straßburg , 26.10.2016 - 09:38

 

Die "Tricks der alten Monopolisten" kritisiert die Verkehrssprecherin der OVP im Europäischen Parlament, Claudia Schmidt. Ihre Kritik richtet sich gegen die ehemals staatlichen Eisenbahngesellschaften, die mit EU-Geldern die innerstaatlichen Zugleitsysteme ausbauen, aber dabei die Grenzregionen vernachlässigen.

"Manche Staatsbahnen verwenden EU-Fördergelder, um sich de facto gegen Europa und gegen Wettbewerb zu verbarrikadieren. Das ist unehrlich und unglaublich dreist", so Schmidt.

"Wir wollen den Bahnnetzbetreibern die Tricksereien austreiben", so Schmidt nach der Abstimmung des EU-Parlaments über die neue Eisenbahnstatistik-Verordnung, mit der solche Machenschaften sichtbar gemacht werden sollen. "Mit detaillierteren, zeitnäher übermittelten und öffentlich zugänglichen Daten wird es in Zukunft möglich sein, dies früher zu erkennen und dem entgegenzuwirken", betonte die Europaabgeordnete.

 

Diese Pressemeldung finden sie HIER auf der Homepage der EVP.