ÖVP-Schmidt: Wann und wo Drohnen fliegen, müssen die Regionen selbst entscheiden

Neue Geschäftschancen: EU-Parlamentsausschuss beschließt einheitliche Regeln für die Nutzung von Drohnen

Pressemeldung

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BRÜSSEL, 10. November 2016

"Die Zulassungs- und Verkehrsregeln für Drohnen müssen europaweit einheitlich sein, aber wann, wo und zu welchem Zweck Drohnen fliegen dürfen, soll sinnvollerweise von jeder Region selbst bestimmt werden", so fasst die Verkehrssprecherin der ÖVP, Claudia Schmidt, ihre Position vor der heutigen Abstimmung im EU-Parlament zusammen. Der Verkehrsausschuss beschließt heute einheitliche Regeln für die Nutzung von zivilen Drohnen in der EU.

Schmidt begrüßt, dass die "Gesetzgebungskompetenz für die Drohnentechnologie auf die europäische Ebene gehoben wird". "Der Luftraum ist überall gleich ist. Wenn wir europaweite Regeln und Standards definieren, schaffen wir neue Geschäftschancen und europäische Technologiestandards werden exportiert. Abgesehen davon macht es einfach keinen Sinn, 28 verschiedene Regeln zu erlassen. Trotz der technologischen und finanziellen Potenz der amerikanischen Konzerne ist doch Europa noch Weltmarkführer bei der Herstellung von zivilen Drohnen", so die ÖVP-Politikerin.

Schmidt betont aber, dass nicht alles, was Drohnen betreffe, von Brüssel aus geregelt werden müsse. "Die Mitgliedstaaten und regionale Behörden sollen die Letztentscheidung haben, wo und wann eine Drohne fliegen darf. Diese Entscheidung kann und muss in den Regionen getroffen werden. Nur so kann die Akzeptanz der neuen Technologie sichergestellt werden", so die Europaabgeordnete.

Schmidt schlägt vor, Flugkorridore für Drohnen in der Nähe existierender Infrastruktur zu planen. "Die Flugkorridore können in der Nähe von Autobahnen, Stromtrassen oder Zugtrassen sein. So kann auf vorhandene Informationsinfrastrukturen zurückgegriffen werden, die Drohnen benötigen, um schnell und sicher an ihr Ziel zu kommen", so die ÖVP-Politikerin.

Diese Pressemeldung finden Sie HIER auf der Homepage der EVP. Rückfragen: Mag. Claudia Schmidt MEP, Tel.: +32-2-2845181, claudia.schmidt@ep.europa.eu