ÖVP-Schmidt würdigt zum Weltfrauentag "mutige Frauen"

Wenn man über die Grenzen Europas schaut, sieht man, wo der Handlungsbedarf für Gleichberechtigung am Größten ist. Die spätere Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai zum Beispiel wurde von den Taliban fast umgebracht, weil sie in die Schule gehen wollte.

Pressemeldung

Mär
07

"In Europa haben wir dank couragierter Vorkämpferinnen bereits einen weiten Weg in Richtung Gleichberechtigung von Frauen und Männern zurückgelegt. Wenn man über die Grenzen Europas hinweg schaut, dann sieht man, wo der Handlungsbedarf heute am größten ist. Wo mutige Frauen tagtäglich ihr Leben riskieren, um dieses selbstbestimmt führen zu können und anderen Frauen dabei zu helfen. Diesen Frauen gilt mein höchster Respekt", sagt die ÖVP-Europaabgeordnete Claudia Schmidt anlässlich des Internationalen Frauentages morgen, am 8. März.

 "Denken wir nur an Asia Bibi, die in Pakistan fast hingerichtet worden wäre, nur weil sie standhafte Christin ist. Oder Malala Yousafzai, die von den Taliban beinahe umgebracht wurde, weil sie in die Schule gehen wollte. Für ihren weltweiten Einsatz für die Bildung von Mädchen erhielt sie den Friedensnobelpreis", sagt Schmidt. "Ich erinnere an die Jesidin Nadia Murad, die dem Terror des sogenannten Islamischen Staats nur knapp entkommen ist und ein aufrüttelndes Zeugnis über die Unterdrückung der Frauen abgelegt hat. Die Menschenrechtsaktivistin wurde 2016 mit dem Sacharow-Preis geehrt. Und wir alle kennen Waris Dirie, die als kleines Mädchen in Somalia genitalverstümmelt wurde und es mit schier unglaublichem Willen und unvorstellbarer Ausdauer nach Österreich und in den Modeolymp geschafft hat."

"Aber wir müssen uns besonders für die vielen mutigen Frauen engagieren, die rund um den Globus jeden Tag der Diskriminierung, Benachteiligung und Geringschätzung die Stirn bieten, aber nicht weltweit namentlich bekannt sind", sagt Schmidt. "Wir brauchen Chancengleichheit vor allem in den vielen nicht-europäischen Ländern, in denen Frauen nicht geachtet und gleich wertgeschätzt werden wie Männer - aber selbstverständlich auch in Europa."

"Denn auch hier gibt es - wenn auch auf einem anderen Niveau - noch viel zu tun", sagt Schmidt. "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss verbessert und die weit offene Einkommensschere zwischen Männern und Frauen geschlossen werden. Bei einer wahren Gleichberechtigung sind wir trotz aller Fortschritte auch in Europa noch nicht angekommen."

 

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Mag. Claudia Schmidt MEP, Tel.: +33 3 88 1 75181 oder claudia.schmidt@ep.europa.eu