ÖVP stimmt heute für Kompromiss und gegen Gigaliner auf Österreichs Straßen

Europäisches Parlament stimmt über grenzüberschreitende Zulassung von Gigaliner-LKW ab

Pressemeldung

Mär
10

Straßburg , 10.03.2015

"Gigaliner-LKW würden für unser Land enorme volkswirtschaftliche Kosten verursachen, deshalb begrüßen wir das nun erreichte Verhandlungsergebnis mit dem Rat und können den vorliegenden Kompromiss mit gutem Gewissen mittragen. Die ÖVP will keine Gigaliner-LKW auf Österreichs Straßen", so die Verkehrssprecherin der ÖVP im EU-Parlament, Claudia Schmidt, heute in Straßburg vor der Abstimmung über neue Maximalgrößen von Straßenfahrzeugen in der EU.

Bei der Abstimmung geht es unter anderem um die grenzüberschreitende Zulassung der übergroßen Riesen-LKW. "Es ist und bleibt nationale Angelegenheit, ob die 60 Tonnen schweren Lastwägen zugelassen werden. Für Österreich ist das ganz klar keine Option", so die ÖVP-Europaabgeordnete. Die Neuverhandlung des Gesetzes war notwendig geworden, weil sich im Dezember die EU-Mitgliedstaaten für andere Fristen als das Parlament bei der Zulassung von windschnittigeren Fahrerkabinen ausgesprochen hatten.

"Nicht nur Sicherheitsaspekte sprechen gegen die Riesen-LKW. Es wäre auch ein großer finanzieller Kraftakt notwendig", betont Schmidt und verweist auf die Zahlen der Asfinag. "Allein in Österreich würden bis zu 5,4 Milliarden Euro an Umbaukosten entstehen, wenn Brücken, Pannenbuchten, Autobahnparkplätze, Tankstellen, Tunnel und Leitschienen für den Einsatz der Riesen-LKW tauglich gemacht werden müssten", so die EU-Abgeordnete.

 

 

Diese Pressemeldung finden sie HIER auf der Homepage der EVP.

Rückfragen:
Mag. Claudia Schmidt MEP, Tel.: +32-2-2845181, claudia.schmidt@ep.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784, daniel.koster@ep.europa.eu